Kölner Ferienschulen

Kooperationspartner: Universität zu Köln, Kölner Schulen, Mercator-Stiftung

Mit der Durchführung der Kölner Ferienschulen werden zwei Zielsetzungen verfolgt: Einerseits wird die Erweiterung der Sprachkompetenz der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler angestrebt, so dass sie dem regulären Unterricht besser folgen können. Andererseits sollen Lehramtsstudierende praxisnah auf die Arbeit in mehrsprachigen Klassen vorbereitet werden. Neben der Sprachförderung bieten die Ferienschulen die Gelegenheit zum interkulturellen Dialog jenseits der alltäglichen Unterrichtsatmosphäre.

Sommerferienschule für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I

Kooperationspartner: Jun.Prof. Dr. Magdalena Michalak (Universität zu Köln/Institut für Deutsche Sprache und Literatur II), Mercator-Stiftung, Kommunales Integrationszentrum Köln (früher: RAA) sowie mehrere Kölner Schulen

Die Sommerferienschule wird vom Institut für Deutsche Sprache und Literatur II im Rahmen des „Kooperationsprojektes zur sprachlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bedarf“ in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Köln und dem ZMI durchgeführt. Über mehrere Wochen wird ein vielseitiges Angebot für Schülerinnen und Schüler angeboten: Vormittags  finden Intensivkurse in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) statt, die mit nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften und Projekten zu unterschiedlichen Themen kombiniert werden. Die Sprachkurse und Arbeitsgemeinschaften werden von eigens dafür qualifizierten Lehramtsstudierenden des Fachs Deutsch geleitet. Diese werden von den Koordinatorinnen des Kooperationsprojektes Sprachförderung fachlich unterstützt.

Herbstferienschule für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe

Kooperationspartner: Dr. Lotte Weinrich (Universität zu Köln/Institut für Deutsche Sprache und Literatur II), Monika Lüth (GGS Grünebergschule), weitere Schulen aus dem Verbund Kölner Europäischer Grundschulen

In den Herbstferien werden Ferienschulen an mehreren Kölner Grundschulen angeboten. Kennzeichen der Ferienschule für Schülerinnen und Schülen der Primarstufe ist die Verbindung von spielpädagogischen Elementen mit lebendiger Sprachfördertätigkeit in Kleingruppen. Zugrunde gelegt werden hier die Methoden von DemeK – Deutsch lernen in mehrsprachigen Klassen in Verbindung mit Methoden des Kreativen Schreibens und Literacy-Konzepten.

Während der zehn Ferientage verbleiben die Kinder über mehrere Stunden täglich in einer festen Sechsgruppen, die jeweils von einem studentischen Tandem geleitet wird. Das ermöglicht nicht nur eine informelle Sprachdiagnostik mit entsprechend passgenauen Förderangeboten für das einzelne Kind, sondern auch das angstfreie Erproben des mündlichen und schriftlichen Ausdrucks im geschützten Raum.


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