Veranstaltungen 2010

Fortbildungstag Deutsch 2010

Deutsch – Fremdsprache, Zweitsprache, Herkunftssprache
02. Oktober 2010, Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln

2010 fand der erste Fortbildungstag Deutsch statt –  ein neuartiges Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte aller Bildungsbereiche. Mit den Kooperationspartnern der Universität zu Köln, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Stadt Köln (VHS und RAA) und dem ZMI – Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration veranstaltet, richtete sich der Fortbildungstag an alle, die sich mit der Förderung des Deutschen professionell beschäftigen.

Die Qualifizierung der an Sprachvermittlung beteiligten Lehrkräfte auf den neuesten Stand der Forschung stellte das vordergründige Ziel der Veranstaltung dar. Ebenso wichtig waren den Veranstalterinnen und Veranstaltern Raum für Austausch über Erfahrungen unter den Teilnehmenden. Bereits bestehende Bildungsangebote wurden hier erstmalig gebündelt und gestärkt. Die insgesamt 250 angemeldeten Teilnehmenden hatten die Gelegenheit sich auf den Tag mit einem Plenarvortrag von Prof. em. Dr. Georg Auenheimer mit dem Titel „Deutschlernen als interkulturelle Bildung“ einzustimmen. Es folgten 20 parallel stattfindende Workshops und der Abschlussvortrag von Astrid Rothe vom Institut für Deutsche Sprache in Mannheim zu ausgewählten Ergebnissen der repräsentativen Umfrage „Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?“.  Darüber hinaus konnten die Lehrkräfte eine Buchausstellung führender Verlage aus dem Bereich Sprache besuchen.

 Sprachfest 2010

Mehrsprachigkeit verbindet
27. Januar 2010 im Historischen Rathaus, Köln-Innenstadt

Unter dem Motto „Mehrsprachigkeit verbindet“ feierte das ZMI- Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration das Sprachfest 2010 mit all denjenigen, die sich für die Themen Mehrsprachigkeit und Integration engagieren.

Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek von der Universität zu Köln führte die Besucherinnen und Besucher durch das vielseitige Programm, welches u.a. aus einem deutsch-türkischen Schattenspiel von Grundschulkindern, englischen und französischen Liedern und Gedichten, vorgetragen von Kindern aus einer Kölner Kindertageseinrichtung sowie dem Film „Von Babylon nach Köln“ des Museumsdienstes der Stadt Köln bestand. Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit einen Vortrag von Prof. Dr. Ingrid Gogolin von der Universität Hamburg sowie ein Expertengespräch zum Thema „Theorie trifft Praxis“ zu hören. Das Bühnenprogramm beendete die Kabarettistin Luciana Cagliotti und im Anschluss folgte ein Besuch auf dem Markt der Möglichkeiten. Hier bestand die Gelegenheit mit insgesamt 19 der unter dem Dach des ZMI versammelten Partnerinnen und Partnern ins Gespräch zu kommen, die in und um Köln für eine Förderung der Mehrsprachigkeit eintreten.

14 Schulen im Regierungsbezirk Köln und Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit nahmen am im Sommer 2009 gestarteten IKUS-Projekt teil: Ziel des 2012 auslaufenden Projektes war es neue Bildungsmodelle zu entwickeln, die den veränderten Lebenswirklichkeiten junger Menschen in einer globalen Gesellschaft Rechnung tragen. Die Grundidee ist durch die Bezirksregierung Köln, das Landesjugendamt, IJAB und Transfer e.V. entwickelt worden, auf deren Basis das Kooperationsprojekt IKUS entstand. IKUS wurde von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.- koordiniert. Eine Steuergruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des BMFSFJ, der Bezirksregierung Köln, dem Landesjugendamt Rheinland, Transfer e.V. und dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) unterstützte und beriet die Koordinierungsstelle. Das ZMI- Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration förderte für das Projekt „JIVE“ die Ausbildung von Lehrkräften, die als Expertinnen und Experten den teilnehmenden Schulen zur Verfügung stehen.


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