Veranstaltungen 2013

Kölner Sprachfest 2013

Mehrsprachigkeit ist unsere Stärke
Montag, 28. Januar 2013, 15:00 bis 17:30 Uhr, Historisches Rathaus zu Köln

Mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Roters startet um 16:00 Uhr auf der Piazzetta des Historischen Rathauses das Bühnenprogramm: Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates der Stadt Köln Tayfun Keltek und Schulamtsdirektorin Margarita von Westphalen-Granitzka nimmt der Oberbürgermeister anschließend drei Schulen neu in der Verbund Kölner Europäischer Grundschulen auf. Mit der GGS Geilenkircher Straße, FöS Ossietzkystraße, KGS Trierer Straße umfasst der 2009 gegründete Verbund dann insgesamt 13 Grundschulen – bei denen die Erziehung zur Mehrsprachigkeit auf so vorbildliche Weise systematisch und fest in den Schulprogrammen verankert ist, dass damit anderen Schulen ein Beispiel gegeben wird.

Im Zentrum des Bühnenprogramms steht anschließend ein Vortrag von Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Der Chor 61 Cantus Mundi rundet das diesjährige Sprachfest ab: Zum Abschluss singen die Mitglieder des Chores zusammen mit Kindern der KGS Trierer Straße.

 

Arbeiten mit dem Interkulturellen Medienkoffer

Workshop für Lehrkräfte an Kölner Grundschulen
15. und 16. Mai 2013, Stadtbibliothek Köln

Im Mai 2013 gaben Sarina Heidtmann und Barbara Küpper eine Einführung zum Einsatz der Materialien für interessierte Lehrkräfte. Als Lehrerinnen der Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Straße haben Frau Heidtmann und Frau Küpper die praktischen Einsatzmöglichkeiten der Interkulturellen Medienkoffer zuvor intensiv erprobt und konnten Anregungen zum erfolgreichen Arbeiten mit den Unterrichtsmaterialien für ihre Kolleginnen und Kollegen geben. Sehr anschaulich und praxisorientiert zeigten sie den Einsatz der Koffer anhand von Beispielen. Abgerundet wurde der Workshop durch ein praktisches Beispiel für den Einsatz der mehrsprachigen Klassensätze zur Gestaltung einer Kinderlesung in vielen Sprachen. Lehrkräfte aus mehr als 20 Kölner Schulen nutzten an den zwei Tagen die Gelegenheit, sich die Koffer anzuschauen und sich zu informieren, wie man im Unterricht sinnvoll damit arbeiten kann.

Informationen zur Ausleihe der Medienkoffer erhält man unter folgender E-Mail-Adresse: medienkoffer@stbib-koeln.de

Demek Netzwerktagung

Samstag, 25. Mai 2013, Stadtbibliothek Köln

Die jährliche DemeK-Netzwerktagung sah für 2013 zwei Themen vor. Im Vormittagsbereich wurde das neue Modul „Gelebte Mehrsprachigkeit“ vorgestellt. Dabei ging es um die Einbindung aller Sprachen und interkultureller Kompetenzen der Kinder in den Unterricht. Für den zweiten Teil am Nachmittag wurde Prof. Dr. Johannes Merkel von der Universität Bremen zum Thema Textergänzung mit Berücksichtigung der DemeK-Prinzipien eingeladen.

Nicht ohne meine Eltern – Literalität in der Familie

20. Juni 2013, Rautenstrauch-Jost-Museum Köln

In Kooperation mit der türkischen Migrantenorganisation TOVAC e. V. und dem bundesweiten Projekt „Lernen macht Stark“ wurde die Veranstaltung „Nicht ohne meine Eltern“ im Rautenstrauch-Joest-Museum durchgeführt. Eltern mit türkischem Migrationshintergrund wurden darüber informiert, worauf sie bei der Kindererziehung achten sollten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des durch die Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projektes „Lernen macht Stark“ erläuterten die Bedeutung des Lesens und Vorlesens im Kindesalter. Prof. Havva Engin von der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg referierte im Anschluss über die sprachliche Entwicklung im Kindergartenalter.

Fortbildungstag Deutsch 2013

Deutsch – Fremdsprache, Zweitsprache, Herkunftssprache
Samstag, 16. November 2013, Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Der Fortbildungstag Deutsch richtet sich an alle, die im Bildungssystem die deutsche Sprache fördern – von Erzieherinnen und Erziehern im Elementarbereich über Lehrkräfte aller Schulformen und -stufen sowie der Hochschulen bis hin zu Kursleitenden der Erwachsenenbildung. Der Fortbildungstag Deutsch findet in Kooperation mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und den Volkshochschulen Köln und Bonn statt. Die über 250 Anmeldungen aus allen Bildungsbereichen zeugen von dem großen Interesse an aktuellen Themen zum Deutschen als Fremd- und Zweitsprache. Das Programm setzte sich aus  26 Workshops am Vor- und Nachmittag sowie einem Plenarvortrag von Prof. Dr. Claudia Wich-Reif (Universität Bonn) zusammen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Ausstellung von Verlagen, die ihr Material sowie weiteren Ständen der Veranstalter, der Deutschen Welle und des Deutschen Schulwesens im Ausland.

Deutsch-Türkischer Familientag

01. Dezember 2013, Rautenstrauch-Joest-Museum

Am 1. Dezember 2013 feierte das Rautenstrauch-Joest-Museum einen deutsch-türkischen Familientag. Das Fest, organisiert vom Museumsdienst der Stadt Köln im Rahmen des Projektes „Älter bunter reicher“, wurde von über 1000 Besucherinnen und Besuchern mit Begeisterung aufgenommen. Das Programm bot von 11.00 bis 16.00 Uhr eine Vielfalt von Führungen, Workshops, Lesungen und Spielen.

Für die Kinder mehrerer Kölner Schulen, die den Herkunftssprachlichen Unterricht Türkisch besuchen, wurde es ein ganz besonderer Tag: Sie hatten sich mit Hilfe ihrer Lehrerinnen und Lehrer in türkischer Sprache auf ihre Rolle als Museumsführer/Museumsführerin vorbereitet. Am deutsch-türkischen Familientag erläuterten die Kinder ihren Eltern, Großeltern und weiteren Besucherinnen und Besuchern des Museums die zuvor besprochenen Exponate. Zweisprachig und mit viel Engagement erklärten die jungen Museumsführerinnen und -führer unter anderem die Besonderheiten des Kayseri-Zimmers – eines nachgebauten Zimmers aus der städtischen Oberschicht der heute türkischen Stadt Kayseri aus dem 19. Jahrhundert. Das Projekt, in dem die Lehrkräfte des Herkunftsprachlichen Unterrichts fortgebildet und zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern für den Deutsch-türkischen Familientag vorbereitet wurden, wurde durch das ZMI gefördert.

14 Schulen im Regierungsbezirk Köln und Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit nahmen am im Sommer 2009 gestarteten IKUS-Projekt teil: Ziel des 2012 auslaufenden Projektes war es neue Bildungsmodelle zu entwickeln, die den veränderten Lebenswirklichkeiten junger Menschen in einer globalen Gesellschaft Rechnung tragen. Die Grundidee ist durch die Bezirksregierung Köln, das Landesjugendamt, IJAB und Transfer e.V. entwickelt worden, auf deren Basis das Kooperationsprojekt IKUS entstand. IKUS wurde von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.- koordiniert. Eine Steuergruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des BMFSFJ, der Bezirksregierung Köln, dem Landesjugendamt Rheinland, Transfer e.V. und dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA) unterstützte und beriet die Koordinierungsstelle. Das ZMI- Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration förderte für das Projekt „JIVE“ die Ausbildung von Lehrkräften, die als Expertinnen und Experten den teilnehmenden Schulen zur Verfügung stehen.


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