Eckpunktepapier

Eckpunktepapier: erster Umsetzungsbericht

Am 04.12.2017 wurde in der Sitzung des Integrationsrates das unter Federführung des ZMI – Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration entwickelte Eckpunktepapier zur Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Kölner Schulen vorgestellt. Das ZMI-Eckpunktepapier gibt einen Überblick über neun zentrale Handlungsfelder der Integration mit Handlungsempfehlungen zu deren Weiterentwicklung. Entsprechend des Beschlusses des Integrationsrates vom 11.06.2018 soll jährlich ein Bericht zum
Umsetzungsstand dieser Handlungsempfehlungen des ZMI-Eckpunktepapiers vorgelegt werden. Zur Bearbeitung und Umsetzung des ZMI-Eckpunktepapiers wurde eine Steuerungsgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des ZMI-Zentrums für Mehrsprachigkeit und Integration, des Kommunalen Integrationszentrums (Amt für Integration und Vielfalt) und des Regionalen Bildungsbüros (Amt für Schulentwicklung) gebildet. Die Bearbeitung der Handlungsempfehlungen ZMI-Eckpunktepapiers und deren Umsetzung des wurden durch die Steuerungsgruppe an die Mitarbeitenden aus dem Projekt „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), übertragen.
In einem ersten Schritt hat die Steuerungsgruppe die neun Handlungsfelder priorisiert.

Folgende fünf Themen wurden seit Jahresanfang entsprechend bearbeitet:
1. Sprachfördergruppen und Übergang in eine Regelklasse
2. Alphabetisierung in den Sekundarstufen I und II
3. Unterricht in den Herkunftssprachen und Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache
4. Deutschlernen in mehrsprachigen Klassen
5. Bildungsangebote am Berufskolleg für 16-25 Jährige
Grundlage für die Bearbeitung waren Interviews mit Expertinnen und Experten aus diesen Handlungsfeldern, die den jeweiligen Sachstand sowie Bedarfe und (Projekt-) Ideen zur Verbesserung der Situation genannt haben.
Hier sind die Handlungsfelder mit ihren Handlungsempfehlungen und den aktuellen Umsetzungsständen dargestellt.